Schlichtung erfolgreich

Sichere Perspektiven unnd Zuschläge

Die IG BCE hat in der schwierigen und langwierigen Tarifrunde
für die Werkfeuerwehrleute in der chemischen Industrie ein
Ergebniss erstritten. Starke Aktionen und wirksamer Druck aus
den Reihen der Feuerwehrleute brachten endlich die notwendige
Bewegung auf Arbeitgeberseite.

Sicherer Arbeitspplatz auch bei gesundheitllicher Dienstuntauglichkeit:
Feuerwehrleute, die den Feuerwehrdienst nicht mehr ausüben könnnen, haben zukünftig Anspruch auf einen alternativen Arbeitsplatz im Unternehmen und die dafür erforderliche Weiterbildung – bei Absicherung des Tarifentgeltes. Bereits vor Erreichen der Belastungsgrenze muss der Arbeitgeber vorsorgende Maßnahmen treffen. Damit haben alle Feuerwehrleute eine sichere Perspektive im Unternehmen und beim Übergang in die Rente.

Sonntags-und Nachtarbeitszuschläge:
Für Arbeiten in der Nacht und während der Bereitschaftszeiten am Sonntag muss der Arbeitgeber Sonntags- (60 Prozent) und Nachtzuschläge (15 bzw. 20 Prozent) zahlen. Damit werden die 24-Stunden-Dienste gestärkt und in Richtung Schichtarbeit angeglichen.


Peter Haasmann, Tarifvorstand der IG BCE:
„Werkfeuerwehrleute sind Garanten für die Sicherheit in den Unternehmen. Das Einlenken der Arbeitgeberseite war dringend geboten. Das Schlichtungsergebnis zeigt: Die Sozialpartnerschaft funktioniert. Wir setzen auf diese Vernunft auch bei künftigen Verhandlungen.“

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