IG BCE Freiburg

IG BCE Freiburg ehrt Jubilare

Am 16. September 2017 ehrte die IG BCE ihre Jubilare aus Südbaden für 25, 40, 50, 60 und 70 Jahre Mitgliedschaft. Im Hotel Danner in Rheinfelden begrüße IG BCE-Bezirksleiter Wilfried Penshorn die Jubilarinnen und Jubilare: „Wenn man bedenkt, dass eine Ehe in Deutschland statistisch im Durchschnitt nur zirka 15 Jahre hält, dann haben unsere zu ehrenden Jubilarinnen und Jubilare außergewöhnlich lange Zeit der Bindung zur IG BCE aufrecht erhalten. Diese Stabilität, die eine lange Mitgliedschaft für die Arbeit unserer Gewerkschaft bedeutet, kann man nicht hoch genug einschätzen.“

Roland Adler

Jubilare der IG BCE Freiburg IG BCE Freiburg ehrt ihre langjährigen Mitglieder
19.09.2017
Artikel bewerten
Danke für die Bewertung
Ihre bereits abgegebene Bewertung wurde aktualisiert.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt richtete ein Grußwort an die Anwesenden. Er betonte die Bedeutung der Industrie für die Stadt Rheinfelden und deren Wohlergehen. Deshalb auch der notwendige Dialog, beispielsweise in der Initiative Chemie am Hochrhein. Der Oberbürgermeister gratulierte den Jubilarinnen und Jubilaren. Zum Abschluss appellierte er, am 24. September vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, um die demokratischen Kräfte zu stärken und für stabile Verhältnisse zu sorgen.

Der Festredner Peter Hausmann, Mitglied im geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE in Hannover (verantwortlich für die Bereiche Tarif und Finanzen): „Wir stellen das Wohl der Leistungsträger in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Es geht um die Laborantin, den Maschinenbediener, den Sachbearbeiter und die vielen fleißigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die jeden Tag ihren Beitrag für diese Gesellschaft leisten. Sie erwarten dafür einen fairen und gerechten Lohn oder eine angemessene Rente. Deshalb ist es erforderlich, dass am Ende genügend zum Leben übrigbleibt. Wir haben in den Jahren mit unseren Tarifverträgen überdurchschnittliche hohe Tarifabschlüsse in Deutschland erzielen können. Die Steuern und Abgaben haben aber dazu geführt, dass davon nicht immer so viel übrig geblieben ist. Deshalb erwarten wir von der Politik, dass nach der Wahl Korrekturen bei Steuern und Abgaben vorgenommen werden. Starke Gewerkschaften, die durch viele Mitglieder unterstützt werden, können auf Augenhöhe für eine gerechte Verteilung der erarbeiteten Ergebnisse sorgen, für mehr Mitbestimmung oder den Erhalt von Arbeitsplätzen. Die Herausforderungen werden auch in der Zukunft gewaltig sein: Stichworte Digitalisierung und Industrie 4.0, Demografie und moderne Arbeitszeitregelungen. Die damit einhergehenden Veränderungen müssen gestaltet werden. Dafür brauchen wir starke Gewerkschaften und Mitglieder, die uns die Kraft für diese Auseinandersetzungen geben.“

Ein paar prägnante Ereignisse aus den Jahren 1947, 1957, 1967, 1977 und 1992, also den Jahren, in denen die Jubilare Mitglied der IG BCE geworden waren, rundeten seine Festrede ab. Beispielsweise die Reduzierung der Arbeitszeit von 45 auf 40 und mittlerweile 37,5 Stunden. Peter Hausmann dankte im Namen des Hauptvorstandes allen Jubilarinnen und Jubilaren für die jahrzehntelange Treue zur IG BCE.

Nach oben