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11.10.2019

Ein Zeichen gegen Terror und Hass

IG BCE ruft zur Teilnahme an Großkundgebung auf

Der rechtsterroristische, von Menschenhass und Antisemitismus getriebene Anschlag in Halle macht fassungslos und stellt einen neuen, schrecklichen Eskalationspunkt in einer Entwicklung dar, in der rechtspopulistische Anschauungen und menschenverachtende Einstellungen immer mehr an Einfluss gewonnen haben.

Beileidsbekundungen an der Synagoge von Halle Solidaritätsbekundungen an der Synagoge von Halle

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass Grenzen des Sagbaren von Rechtspopulisten verschoben worden sind, dass die Schuld und die historische Verantwortung Deutschlands heruntergespielt oder infrage gestellt werden und dass rassistische, antisemitische und anderweitig menschenfeindliche Äußerungen sich mehren. Derartige Haltungen sind nicht als freie Meinungsäußerungen zu verstehen, sondern wenden sich unmittelbar gegen Demokratie und Menschenwürde. Es gilt, klare Zeichen dagegen zu setzen!

Die IG BCE gedenkt der Opfer des grausamen Terroraktes von Halle. Wir bekunden unser tiefes Mitempfinden mit den Angehörigen der Todesopfer und Geschädigten sowie mit allen jüdischen Gemeinden in Deutschland – und wir erklären unsere unverbrüchliche Solidarität mit den rund 100.000 Jüdinnen und Juden in Deutschland. Mehr denn je ist unteilbares Zusammenstehen gefragt.

Die IG BCE ruft dazu auf, der Initative #KeinFussbreit! des Bündnisses „Unteilbar“, einem Zusammenschluss unterschiedlichster demokratischer Organisationen, zu folgen. Für Sonntag, 13. Oktober, lädt das Bündnis von 13 Uhr an zu einer Großkundgebung auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte. Wir hoffen auf rege Teilnahme – und auf ein starkes Zeichen für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft.